Die Kulisse von Quito wird Sie sprachlos machen. Eingebettet zwischen vulkanischen Gipfeln und in einem üppigen Andental gelegen, ist die ecuadorianische Hauptstadt eine der bezauberndsten Städte der Welt. Ein umfangreiches Restaurierungsprojekt, das 2006 abgeschlossen wurde, hauchte dem historischen Viertel neues Leben ein und stellte den kolonialen Glanz wieder her, der ihm 1978 die Anerkennung als UNESCO-Weltkulturerbe einbrachte. Die „neue Stadt“ ist ebenso faszinierend; hier finden sich trendige Cafés in der Nähe von Kunstgalerien, glitzernden Hochhäusern und massiven Regierungskomplexen. Ein unverwechselbares ecuadorianisches Flair prägt die Atmosphäre in beiden Bereichen und lädt Besucher dazu ein, die engen Gassen, beeindruckenden Kirchen, Kolonialhäuser, Museen und vieles mehr zu erkunden.
Die wahre Seele und der Geist von Quito sind in der Altstadt am lebendigsten. Das Viertel ist ein Wunderwerk zum Flanieren und tief in Geschichte und Legenden verwurzelt. Vor Hunderten von Jahren von einheimischen Arbeitern und Handwerkern gegründet, bewahrt die Altstadt ihren Charme in Kirchen, Kapellen, Klöstern, Konventen, Plätzen und Museen. Ein Spaziergang durch die verwinkelten Straßen ist ein Fest für die Sinne. Straßenverkäufer preisen lautstark die besten Angebote des Tages an, Taxis hupen, während gemütliche Fußgänger sich Zeit beim Überqueren der Straßen lassen, Akkordeonspieler spielen süße Musik an den Straßenecken und die Luft ist erfüllt vom Duft der Gewürze.
Im Herzen der Altstadt liegt die Plaza San Francisco, ein weitläufiger, kopfsteingepflasterter Platz, der von weiß getünchten Mauern im Schatten des Klosters San Francisco, der ältesten Kirche Ecuadors, umgeben ist. Das Ende des 16. Jahrhunderts fertiggestellte Kloster ist zudem das größte koloniale Bauwerk in Quito. Die Kirche ist reich an reizvollen Designdetails und ein spektakuläres Beispiel für maurische Einflüsse und barocke Schnitzkunst.
Quito ist eine sehr grüne Stadt, und der Parque la Alameda ist einer der besten Orte, um dem Trubel des Stadtzentrums zu entfliehen. Dort steht eine Statue von Simon Bolivar in der Nähe von zwei Zierteichen, auf denen oft Ruderboote zu sehen sind. Nicht weit entfernt liegt der Parque el Ejido, die größte offene Grünfläche der Stadt. Einheimische versammeln sich dort oft zu lebhaften Volleyball- und Fußballspielen, und an den Wochenenden ist der Park voller Aktivitäten. Lokale Kunsthandwerker präsentieren ihr Talent bei Open-Air-Ausstellungen, Bauern verkaufen frische Produkte und Musiker geben kostenlose Konzerte.
Die zahlreichen Museen von Quito bieten Besuchern einen tieferen Einblick in die Geschichte, die Menschen und die Kultur Ecuadors. Eines der bemerkenswertesten Museen ist das Museo Guayasamín, das dem berühmten Maler gewidmet ist. Neben der weltweit vollständigsten Sammlung seiner Werke beherbergt das Museum auch eine herausragende Auswahl an präkolumbianischen Keramik-, Knochen- und Metallstücken, die in ganz Ecuador ausgegraben wurden.
Weitere sehenswerte Museen sind das Museo Etnográfico de Artesanía de Ecuador, das den indigenen Völkern des Landes gewidmet ist, das Museo Franciscano, das einige der schönsten religiösen Kunstwerke der Welt umfasst, die Capilla del Hombre, eine Hommage an die Armen Lateinamerikas, und das Museo de Arte Colonial, die beste Sammlung kolonialer Kunst des Landes.
Quito ist mit so vielen Sehenswürdigkeiten gefüllt, dass es schwerfällt, die besten auszuwählen. Weitere interessante Orte sind die Altstadt von El Panecillo, der prächtige und malerische Palacio de Gobierno, die kunstvolle Kirche Compañía de Jesús, die moderne und schicke Avenida Amazonas, die Basilica del Voto Nacional, das voll funktionsfähige Kloster Santa Catalina und das Casa Museo María Augusta Urrutia, ein wunderschön erhaltenes Haus aus dem 19. Jahrhundert, das sich durch lebendige Buntglasfenster, üppige Innenhöfe und zeitgenössische Möbel auszeichnet. Dies sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten, die Sie dazu bringen werden, sich in Quito zu verlieben.